Cannabis-Import-Boom: Warum die Nachfrage explodiert

Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis in Deutschland wächst rasant – und zwar deutlich schneller, als es die offiziellen Verordnungszahlen der Krankenkassen vermuten lassen. Ein Blick auf die Importzahlen zeigt, wer tatsächlich hinter dem Boom steckt.

170 Prozent mehr Importe, nur 9 Prozent mehr Kassenrezepte

Wie die Bundesregierung berichtet, stieg der Import von medizinischem Cannabis nach Deutschland vom ersten zum zweiten Halbjahr 2024 um 170 Prozent, während die über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechneten Verordnungen im selben Zeitraum nur um 9 Prozent zulegten (Mitteilung der Bundesregierung).

Die große Lücke zwischen beiden Werten wertet die Bundesregierung als deutlichen Hinweis darauf, dass der Boom vor allem von privat zahlenden Selbstzahlern getrieben wird. Viele von ihnen erhalten ihr Rezept über Telemedizin-Plattformen, oft ohne je persönlich bei einem Arzt gewesen zu sein – ein Weg, der schnell und unkompliziert wirkt, aber eben nicht über die gesetzliche Kasse abgerechnet wird.

Für dich als Patient heißt das: Wenn du dein Rezept bislang ausschließlich online über eine App bekommen hast, zahlst du es in aller Regel selbst und bewegst dich in genau jenem Marktsegment, das aktuell im Fokus der Politik steht. Wer stattdessen den Weg über die Apotheke vor Ort wählt, profitiert von persönlicher Beratung und ist von möglichen künftigen Einschränkungen für reine Online-Anbieter weniger betroffen.

Einen Überblick über alle Apotheken findest du auf der Seite Apotheken in Hamburg.

Zusammenfassung

Der Cannabis-Import-Boom zeigt, wie stark sich der Markt in Richtung Selbstzahler und Telemedizin verschoben hat. Wer auf Nummer sicher gehen und sich persönlich beraten lassen möchte, findet passende Apotheken in seiner Nähe über ApoGuru.

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