
Cannabis Edibles selber machen: Dosierung und Sicherheit
Kekse, Gummibärchen oder Butter: Edibles sind beliebt, weil sie lange wirken und nicht gequalmt werden müssen. Aber sie sind auch die häufigste Ursache für „zu viel auf einmal“. Wer sie selbst macht, sollte ein paar Dinge wissen.
Warum Cannabis erst erhitzt werden muss
In rohem Cannabis liegt THC überwiegend als Säure (THCA) vor und wirkt kaum berauschend. Erst durch Erhitzen, die sogenannte Decarboxylierung, wird daraus aktives THC. Das passiert beim Rauchen automatisch. Beim Backen musst du es vorher gezielt tun, meist im Backofen bei niedriger Temperatur über etwa eine halbe Stunde. Genaue Angaben findest du in seriösen Anleitungen. Zu heiß macht Wirkstoffe kaputt.
Fett als Träger
THC löst sich in Fett. Deshalb wird das decarboxylierte Cannabis meist in Butter oder Öl ausgezogen und dann im Rezept verwendet.
Die Dosierung ist der Knackpunkt
- Du kennst den genauen Wirkstoffgehalt deiner Mischung kaum. Rechne vorsichtig.
- Gut verrühren, damit sich der Wirkstoff gleichmäßig verteilt, sonst hat ein Keks viel mehr als der andere.
- Fang mit einem kleinen Stück an und warte mindestens zwei Stunden, bevor du mehr nimmst. Warum, steht in Wie lange wirkt Cannabis?
Sicherheit zuerst
- Kennzeichnen und wegschließen: Edibles sehen aus wie Süßigkeiten. Kinder dürfen sie nie in die Hände bekommen, siehe Cannabis richtig lagern.
- Nichts weitergeben, ohne zu sagen, was drin ist.
- Nicht fahren: THC bleibt lange nachweisbar, siehe Cannabis und Autofahren.
Rechtlich im Blick
Für Besitz und Weitergabe gelten die bekannten Grenzen, mehr in Wie viel Cannabis darf man besitzen? Dieser Text ersetzt keine ärztliche oder rechtliche Beratung.
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