
Cannabis: 10 Mythen und was wirklich stimmt
Kurz gesagt: Viele Aussagen über Cannabis sind übertrieben, in beide Richtungen. Weder ist es völlig harmlos noch ein Teufelszeug. Entscheidend sind Alter, Dosis und wie oft du konsumierst.
Über kaum eine Substanz gibt es so viele Halbwahrheiten. Wir gehen zehn davon durch.
1. „Cannabis ist völlig harmlos“
Nein. Es kann Angst, Herzklopfen und Müdigkeit auslösen, und bei häufigem Konsum entsteht Toleranz. Mehr dazu: Risiken und Nebenwirkungen.
2. „Cannabis macht immer süchtig“
Nein, aber ein Teil der Konsumierenden entwickelt eine Abhängigkeit. Das Risiko steigt bei häufigem Konsum und jungem Einstieg. Hilfe findest du unter Wenn der Konsum zum Problem wird.
3. „Cannabis ist eine Einstiegsdroge“
Die meisten, die Cannabis probieren, steigen nicht auf härtere Drogen um. Dass viele Konsumierende zuerst Alkohol und Tabak ausprobieren, ist ein ähnliches Muster.
4. „Edibles wirken schneller“
Das Gegenteil: Sie wirken später und länger. Deshalb sind sie bei Anfängern oft überdosiert, siehe Wie lange wirkt Cannabis?
5. „Nach ein paar Stunden darf ich fahren“
Nicht sicher. THC bleibt länger nachweisbar, als es wirkt. Der Grenzwert steht in Cannabis und Autofahren.
6. „CBD macht high“
Nein. CBD wirkt nicht berauschend. Was du beim Kauf beachten solltest, steht in CBD kaufen.
7. „Indica macht müde, Sativa macht wach“
Das ist eine grobe Faustregel, mehr nicht. Siehe Indica, Sativa, Hybrid.
8. „Legal heißt: überall erlaubt“
Nein. Es gibt Besitzgrenzen und Verbotszonen, siehe Besitzgrenzen und die Verbotszonen-Karte.
9. „Ich kann einfach im Laden kaufen“
Nein. Die legalen Wege sind Eigenanbau, Anbauverein und Rezept, siehe Cannabis kaufen: die legalen Wege.
10. „Eine Pause bringt nichts“
Doch. Eine Pause senkt die Toleranz und zeigt dir, wie wichtig Cannabis in deinem Alltag ist, siehe Toleranzpause.
Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung.
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