
Toleranzpause beim Cannabis: Wie lange und was bringt sie?
Irgendwann wirkt die gewohnte Menge nicht mehr. Dann hilft oft keine größere Dosis, sondern eine Pause. Eine Toleranzpause, auch T-Break genannt, senkt die Toleranz und zeigt dir, wie sehr Cannabis im Alltag eine Rolle spielt.
Wie lange sollte eine Pause dauern?
Viele merken nach ein bis zwei Wochen eine Veränderung. Für eine deutliche Senkung der Toleranz sind eher mehrere Wochen realistisch. Je häufiger du konsumierst, desto länger braucht dein Körper. Eine feste Zahl für alle gibt es nicht.
Was in den ersten Tagen passieren kann
- Unruhe und Reizbarkeit
- Schlafprobleme und intensive Träume
- Weniger Appetit
- Stimmungsschwankungen
Diese Beschwerden lassen meist nach einigen Tagen bis zwei Wochen nach. Wenn sie stark sind oder lange anhalten, sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Tipps, die helfen
- Zeitraum festlegen: Ein klares Ziel hilft, etwa zwei oder vier Wochen.
- Auslöser meiden: Die gewohnte Zeit am Abend anders füllen.
- Bewegung: Sport hilft beim Schlafen und gegen Unruhe.
- Jemanden einweihen: Das gibt Halt.
Und danach?
Starte mit weniger, als du vorher genommen hast. Lies auch, wie lange die Wirkung je nach Konsumform anhält, in Wie lange wirkt Cannabis? Wenn du medizinisches Cannabis nutzt, besprich Pausen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, siehe Cannabis auf Rezept.
Hilfe bei Problemen mit dem Konsum findest du bei Suchtberatungsstellen in deiner Nähe. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung.
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